6 Gründe, warum Zone Diät 40-30-30
  • Unlimitierte Anzahl an Gerichten
  • Keine Änderung der Essgewohnheiten
  • Schnelle und sichere Fettverbrennung
  • Kein Hungergefühl
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Erstes Ziel: Hormonales Gleichgewicht

Die verschiedenen Nahrungsmittel beeinflussen die Hormonspiegel auf unterschiedliche Weise. Das Konzept der Zone-Diät berücksichtigt insbesondere folgende durch Ernährung regulierbare Hormone:

  • Insulin
  • Glucagon
  • Eicosanoide

 Die Kontrolle von Insulin ist das vorrangige Ziel der Zone-Diät. Das Hormon erfüllt die Aufgabe, Nährstoffe wie Glukose (Zucker) in die Zellen zu transportieren. Dort wird sie entweder direkt verbraucht oder als Reserve in Form von Glykogen oder Fett gespeichert. Das auch als Speicherhormon bezeichnete Insulin senkt so den Blutzuckerspiegel. Lebensmittel, die vornehmlich Zucker oder Stärke enthalten, regen die Insulinausschüttung am stärksten an. Ein Insulinüberschuss wirkt sich zudem negativ auf die Produktion bestimmter Eicosanoide aus.

Glucagon fungiert als Gegenspieler von Insulin: Es mobilisiert die angelegten Energiereserven und lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen. Lebensmittel, die vor allem Proteine (Eiweiße) enthalten, führen zur Ausschüttung von Glucagon.

Eicosanoide sind Hormone, die sehr stark auf alle Zellen und Prozesse unseres Körpers einwirken, also praktisch auf alle Organe, alle Gewebe und alle Körperfunktionen. Laut Dr. Barry Sears lassen sich die verschiedenen Eicosanoide, die oft einander entgegen gesetzte Aufgaben in unserem Körper haben, in „gute" und „schlechte" Eicosanoide einteilen. Diese verfügen über folgende Eigenschaften:

 

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 Die Eicosanoide haben die Aufgabe, Hormonsysteme zu überwachen. Sie registrieren Überschüsse an Insulin und reagieren darauf, indem sie die Produktion so genannter „schlechter" Eicosanoide mit tendenziell negativen Eigenschaften erhöhen. Eicosanoide werden aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, beispielsweise den essenziellen Omega-3-Fettsäuren, gebildet. Die aufgenommene ungesättigte Fettsäure hat Auswirkungen auf die Grundbausteine besagter Eicosanoide. Die Überwachung der Eicosanoide ist das Endziel der Zone-Diät, die bestimmten Fetten wie Fisch- und Olivenöl den Vorzug gibt. Die im Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren fördern die Produktion so genannter „guter" Eicosanoide. Hingegen werden den aus der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure (AA) gebildeten Eicosanoiden „schlechte" Eigenschaften zugesprochen: Sie fördern die Gerinnung und damit die Gefahr von Thrombosen und wirken entzündungsfördernd auf die Zellen.

 

 
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Unter Einhaltung der Regeln der Zone-Diät und regelmäßiger Einnahme von Fischöl (Omega-3-Fettsäuren) überwiegen die "guten" gegenüber den "schlechten" Eicosanoiden und stehen im richtigen Verhältnis zueinander.

 

Glucagon
Von der Bauchspeicheldrüse produziertes Hormon. Es bestimmt die Ausschüttung von in der Leber gespeicherten Kohlenhydraten, um deren Energie in den Körperkreislauf freizusetzen.
Insulin
Von der Bauchspeicheldrüse als Reaktion auf eine Erhöhung des Blutzuckers im Blutplasma ausgeschüttetes Hormon. Es ist verantwortlich für die Aufnahme von Kohlenhydraten in die Muskelzellen und versorgt diese so mit Energie für den kurzfristigen Verbrauch oder zur Speicherung. Zugleich verhindert es, dass deren Energiespeicher abgebaut werden. Überhöhte Insulinwerte sind laut Dr. Barry Sears zudem der Hauptgrund des Alterungsprozesses.